• Wie funktioniert?

Sensoren und Aktoren nutzen die 230V Leitungen eines Gebäudes als Kommunikationsbus - und dies über alle 3 Phasen hinweg ohne Phasenkoppler oder anderen Zentraleinheiten. Damit kann jeder Sensor jeden beliebigen Aktor innnerhalb eines Gebäudes steuern - unabhänging vom Stromkreis oder der Leitungsführung. Dies vereint die Flexibilität von Funksystemen mit der Zuverlässigkeit leitungsgebundener Systeme.

  • Wie hoch ist die Reichweite desSystems?

Phasenübergreifend ist die Reichweite zwischen Sensor und Aktor typischerweise 300m Kabellänge. Dabei werden keine Phasenkoppler oder Frequenzsperren nach außen benötigt.Eine Drehstromleitung (typischerweise zwischen Zähler und Verteilung oder Zuleitung zum Herd) ist für die Phasenkopplung ausreichend. Sind Sensor und Aktor auf derselben Phase, beträgt die Reichweite ca. 2 km.

  • Weshalb benötigt keine Phasenkoppler?

arbeitet grundsätzlich ohne Phasenkoppler und funktioniert dennoch über alle 3 Phasen hinweg. Eine Drehstromleitung (typischerweise zwischen Zähler und Verteilung oder Zuleitung zum Herd) ist für die Phasenkopplung ausreichend.

  • Weshalb benötigt keine Frequenzsprerren zu Nachbarwohnungen oder -häusern?

Durch das patentierte Verfahren erzeugen die Module bei die Inbetrieb-nahme selbständig eine Domain- bzw. Wohnungsadresse. Dadurch werden benachbarte Wohnungen logisch getrennt und können sich nicht beeinflussen.

  • Wieviele Knoten können in einem Gebäude eingesetzt werden?

In einem Gebäude können bis zu 200 Knoten eingesetzt werden. Bei einer höheren Anzahl kann es zu geringfügigen Verzögerungen beim Ausführen von Schaltbefehlen kommen.

  • Ist zu anderen Bussystemen kompatibel?

nutzt den LonWorks Standard und ist mit anderen LonWorks Systemen kompatibel. LonWorks ist ein weltweiter, sehr mächtiger Standard (ISO/IEC- and ANSI-kompatibel) in der Gebäudetechnik, der bisher nur in Großprojekten zum Einsatz kam (z.B. Flughafen München, Stuttgarter Messe, Berliner Reichstag). Mit sind LON-Produkte erstmals für den normalen Wohnungsbau verfügbar.

Problembehandlung

  • Ein Aktor reagiert nicht auf der Sensor.

In der Regel sind die Adressen (Drehschalter) nicht exakt gleich.

Lösung:
Die Adressen können über die Drehschalter jederzeit verändert oder korrigiert werden -- ohne Reset !

  • Ein Sensor mit 230V Eingang schaltet nicht zuverlässig.

Der Sensor hat einen hohen Eingangswiederstand am 230V Eingang „1“. Bei einer Leitungslänge > 10m zwischen Schalter und Eingang wird möglicherweise die Spannung auf dem Schaltdraht nicht auf Null abgebaut und der Sensor reagiert dadurch nicht.

Lösung:
Ein Grundlastmodul am Sensor zwischen der Schaltdraht (Eingang „1“) und dem Nullleiter baut die Spannung bei geöffnetem Eingang ab und der Sensor funktioniert korrekt.

  • Die Motoren an der Motorsteuerung fahren nur Ruckartig.

Der Sensor für Motorsteuerungen haben eine interne Kleinspannung an den Eingängen. Die Eingänge müssen deshalb potenzialfrei beschaltet werden. Potenzialbehaftete Ausgänge - z.B. an Zeitschaltuhren - müssen durch ein Trennrelais potenzialfrei umgesetzt werden. Wird die 230V Spannung direkt auf den Sensoreingang gegeben, sieht der Sensor alle 10 mSek. einen Nulldurchgang der Spannung und versucht dem Motor mit der Netzfrequenz zu starten und zu stoppen.

Lösung:
Eingänge der Motorsensoren potenzialfrei beschalten.

  • Trotz gleicher Adresse reagieren Aktor und Sensor nicht aufeinander.

Bei der Inbetriebnahme erzeugen die Module eine Domain- bzw. Wohnungsadresse (siehe auch „Inbetriebnahme“ in der Installationsanleitung). Verschiedene Wohnungsadressen trennen z.B. Nachbarhäuser logisch voneinander. Werden Systeme nacheinander in Betrieb genommen, werden verschiedene Wohnungsadressen erzeugt und die Module reagieren nicht aufeinander.

Lösung:
Alle Module durch RESET zurücksetzen und durch ein einmaliges Einlernverfahren alle Module gleichzeitig in Betrieb nehmen (siehe auch „Inbetriebnahme“ in der Installationsanleitung).